Die Zukunft der IT: Vorbereitung auf das digitale Rechenzentrum

 

 

 

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Von Fastfood bis zu Tourismus-
informationen – wie Einzelhändler die Kundenerfahrung verändern

von Anne Sharma, Business Development Manager, Worldline

 

Digitale Verbraucher verlangen verstärkt M-Commerce-Lösungen, die für das Smartphone geeignet sind.

 

Um Kapital aus diesem wachsenden Trend zu schlagen, müssen Einzelhändler ihr Angebot entwickeln und dazu die Präferenzen der Verbraucher kennen - ungeachtet der Plattform oder der physikalischen Verkaufsstellen. Was ist dabei zu bedenken?

Mobiles Bezahlen als Katalysator

Verbraucher nutzen üblicherweise ihr Smartphone, um Angebote und Werbekampagnen durchzusehen. Der Trend zum mobilen Bezahlen ist von entscheidender Bedeutung, um die Menschen dazu zu bewegen, über mobile Kanäle zu kaufen. Mobiles Bezahlen macht den Zahlungs- und Kaufvorgang komfortabler, da es das Smartphone des Kunden mit dessen Bankverbindung verknüpft.

 

Die elektronische Zahlungsweise schreckt Menschen ab, wenn sie nicht schnell, einfach und sicher ist. Aber vorausschauende Gastronomieketten wie McDonalds und Starbucks nehmen die Zukunft gewissermaßen vorweg. Bei McDonalds in Frankreich zum Beispiel können Sie mittlerweile jederzeit und überall auf Ihrem Smartphone, Tablet oder Desktop einen Burger bestellen und ihn später in einem der 1.200 Geschäfte abholen. Starbucks beginnt, die Zugkraft innovativer Zahlungsmethoden, wie zum Beispiel „Shake to Pay“ zu sehen, bei der ihre mobile App für schnelle Zahlungen verwendet wird. Diese Entwicklungen sorgen für Differenzierung auf dem Markt und zwingen andere Unternehmen, ihre Innovationen bei mobilen Zahlungen und in puncto Kundenerfahrung neu zu bewerten.

Datenfokussiertes Einkaufen

Kunden dazu zu verlocken, ihre intelligenten Geräte für den Kauf von Waren und Dienstleistungen zu nutzen, ist jedoch nur der erste Schritt zu einer ambitionierten, vernetzten Einkaufserfahrung. Da der Trend in Richtung Omni-Channel und die Nutzung aller Kanäle geht, bei dem Kunden den Kaufprozess auf einem Kanal initiieren und ihn auf einem anderen abschließen können, müssen Einzelhändler noch höher entwickelte „Targeting-Techniken“ verwenden, um die Kunden anzusprechen und sie in ihrem Ökosystem zu halten.

 

Die Verwendung von Daten, mit denen sie ihr Publikum besser verstehen, und einheitliche Kundenprofile erlauben es Einzelhändlern, Cross-Selling-Möglichkeiten und personalisierte Werbung  auf der Grundlage früherer Kaufgewohnheiten anzubieten und ihre Produkte zum Beispiel genau dann auf dem Smartphone anzubieten, wenn diese üblicherweise abspringen wollen. Dies ist etwas, woran wir mit Total Communicator Solutions arbeiten. Gemeinsam haben wir letztes Jahr in Teneriffa die weltweit erste Smart Destination Mobilplattform in Betrieb genommen, die iBeacons verwendet, um Touristen mit hoch relevanten Informationen zu versorgen, die sich auf den Standort und ihre Präferenzen in dem Gebiet beziehen.

Mensch vs. Maschine: Das Gleichgewicht

Auch wenn die Datenanalyse das Einkaufserlebnis völlig revolutioniert hat, müssen Einzelhändler vorsichtig sein, um nicht über das Ziel hinauszuschießen. Natürlich verschaffen ihnen Daten ein besseres Verständnis darüber, wer ihr Zielpublikum ist, was es will, warum und wie es sich in dem mobilen Kanal verhält. Aber letztlich kommt es darauf an, zu wissen, wie diese Daten zu verstehen sind, wie damit umzugehen ist, um die beste Wirkung zu erzielen und sicherzustellen, dass Kunden nicht durch für sie belanglose Angebote abgestoßen werden. Sehr vieles von diesem Prozess läuft heutzutage automatisiert ab, aber der Mensch ist dabei von entscheidender Bedeutung, da nur er sicherstellt, dass der Einzelhändler den Gesamtzusammenhang versteht und erkennt, warum eine Person einen bestimmten Kauf zu diesem Zeitpunkt tätigt.

Verbindung des mobilen Kanals mit dem stationären Ladengeschäft

M-Commerce wird weiterhin das mobile Einkaufen verändern. Auch wiederbelebte Geschäfte in den Haupteinkaufsstraßen können die Vorteile der mobilen Technologien nutzen, um die Kundenzahlen zu erhöhen. Einige Einzelhändler integrieren beispielsweise interaktive digitale Schilder in ihren Geschäften, um die Kundenerfahrung zu verändern, sie bieten einen komfortablen mobilen Zahlungsvorgang und verstärken ihr digitales Engagement.

 

Der Einzelhandel erlebt gerade eine aufregende Zeit. Wer sich vorbereitet und Nutzen aus den mobilen Techniken zieht, hat den Vorteil, ein zunehmend digitales Publikum adressieren zu können und diesem ein unterhaltsames und intuitives Kundenerlebnis zu ermöglichen.

Anne Sharma

Anne Sharma ist Business Operation Head für Merchant Service Business Line bei Worldline mit dem Schwerpunkt der Entwicklung neuer Lösungen. Sie evrfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung ind er Geschäftsentwicklung, insbesondere im Bereich B2B. 

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