Die Zukunft der IT: Vorbereitung auf das digitale Rechenzentrum

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Rio 2016 auf dem Prüfstand

von Michèle Hyron, Chief Integrator bei Atos für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro

 

Wie wir in unserem letzten Beitrag erfahren haben, erfordert die weltweite Ausstrahlung der Ergebnisse der Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro eine unglaubliche Menge an Arbeit hinter den Kulissen.  

 

Dazu kommt die Steuerung der Rekrutierung und Schulung von 70.000 Freiwilligen und die Bearbeitung von mehr als 300.000 Akkreditierungen für alle Beteiligten.

 

Die kritischen IT-Systeme, die dies ermöglichen, werden im Vorfeld und während der Spiele auf Herz und Nieren geprüft. Dies ist der Grund, warum die Testphase für den Erfolg der Spiele so wichtig ist und warum wir vor Kurzem das IT Integration Testing Lab für Rio 2016 eröffnet haben. Im Folgenden stelle ich einige der Arbeiten vor, die wir uns im Lab vornehmen und zeige Ihnen meine persönlichen Projekt-Highlights.

„Test, Test, 1-2-3!“

Ebenso wie Athleten ihre Trainingsprogramme vor ihren Wettbewerben verstärken, müssen alle Teile der IT-Infrastruktur sowie die mit den Ergebnissen in Verbindung stehenden IT-Systeme und Anwendungen sorgfältig getestet werden, um einen reibungslosen Ablauf der Spiele sicherzustellen. In unserem nagelneuen Labor werden mehr als 200.000 Stunden IT-Tests durchgeführt. Das 1.200 m² große Labor hat 42 Zellen bzw. Arbeitsplätze, die alle Sportarten und Veranstaltungsorte abdecken, sowie 12 Zellen für die Akkreditierung und die Mitteilung der Ergebnisse.

Verlagerung hin zu einem Liefermodell des „build once“

Rio 2016 ist ein wichtiger Meilenstein in der IT-Strategie des IOC, um die digitale Transformation mit Atos einzuleiten. Es werden die ersten Sommerspiele sein, bei denen das Kernmanagementsystem der Spiele in der Cloud liegen wird, darunter das Portal für die freiwilligen Helfer, die Meldungen der Sportarten und das Akkreditierungssystem. Es wird zudem das letzte Testlabor sein, das vor Ort im Ausrichtungsland angesiedelt ist.

 

Rechtzeitig zu den Olympischen Winterspielen 2018 im südkoreanischen Pyeongchang werden wir die entscheidenden IT-Dienstleistungen in die Enterprise Private Cloud von Canopy verlagern. In Madrid eröffnen wir ein Labor, das die gesamten Tests für zukünftige Spiele unterstützen wird. Im Unterschied zur bisherigen Praxis, wo wir jeweils eine neue Testumgebung für die Spiele aufgebaut haben, steht der Wechsel auf ein einmalig entwickeltes Liefermodell aus der Cloud auch für den Wandel, der zeigt, wie wir IT-Dienstleistungen aus der Cloud erbringen.

Wir kämpfen als Team um Gold

Obwohl wir alles zu einem bestimmten Zeitpunkt liefern müssen, ist es gerade dieser Druck, der mich und mein Team anspornt. Ich bin stolz darauf, dass wir das Portal für die freiwilligen Helfer fristgerecht geliefert haben. Wir arbeiteten als eng vernetztes Team und zu sehen, wie sich alles ineinanderfügte, war all unsere Anstrengungen wert. Überdies hat sich die harte Arbeit auch für mich persönlich gelohnt: In Sotschi 2014 konnte ich einige meiner Lieblingssportarten wie Eishockey und Eiskunstlaufen live erleben. . .

 

In unserer Branche ist Vorbereitung das Wichtigste. Alles rechtzeitig fertig zu stellen und zu liefern erlaubt uns, die Spiele wirklich zu genießen –  ab dem Moment, an dem das Olympische Feuer das Maracanã Stadion in der Eröffnungszeremonie erleuchtet bis hin zu der Fanfare bei der Abschlussfeier.

Michèle Hyron

Michèle Hyron ist die Chefintegratorin von Atos bei den Olympischen Spielen. Sie führt das Konsortium der IT Partner, die die riesigen IT-Infrastrukturen und -Lösungen  entwerfen, bauen und betreiben.

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