IT from space brought back down to Earth

 

Out of This World: Could IT Discover the Origins of our Solar System?

Rosetta Mission Selfie 50km vom Planeten entfernt - Bildnachweis: ESA/ROSETTA/ PHILAE/CIVA

 

 

 

 

Nach 10 Jahren und 6.5 Milliarden Kilometern ist die Rosetta Raumfahrtmission auf ihrer interplanetarischen Reise nur noch 30 Kilometer von ihrem Ziel entfernt. Rosetta ist die kometenjagende Raumsonde der Europäischen Weltraumorganisation ESA und die erste Weltraummission mit dem Ziel, einen Kometen zu umkreisen und auf ihm zu landen. Die letzte und kritische Phase der Mission befindet sich jetzt in der Vorbereitung.

 

Nach vielen Überstunden hat die Raumsonde neulich eine wohlverdiente Pause genossen, um mit Hilfe der Kamera des Landegeräts „Philae” dieses Selfie mit dem Kometen zu machen.

 

In weniger als zwei Monaten soll die Raumsonde auf der Oberfläche des 10 Milliarden Tonnen schweren Kometen landen - eine in der Weltraumforschung bisher einmalige Meisterleistung. Der Hauptlandeplatz sowie eine Alternative sind ausgewählt. Die Berechnungen, die eine reibungslose Landung gewährleisten sollen, bergen neue Herausforderungen.

 

Jede Variable muss in Erwägung gezogen werden: von der ungewöhnlichen Form des Kometen, die von einigen im Rosetta-Team mit einer Gummiente verglichen wird, bis hin zu seiner Geschwindigkeit, rasanten 60.000 kmh! Auch die Zusammensetzung und das Verhalten der Oberfläche des Kometen werden eine Herausforderung darstellen, wenn das Mission Control Team versucht, das Landegerät „Philae” zu platzieren und die Forschungsarbeit aufzunehmen.

Nach gelungener Landung wird „Philae” eine 50-stündige Experimentenreihe durchführen, um vom Kometen mit dem ungewöhnlichen Namen Churyumov-Gerasimenko so viele Messungen und Informationen wie möglich zu sammeln. Die Ergebnisse werden dann über eine Strecke, die etwa 10.000 Erdumlaufbahnen entspricht, an die Wissenschaftler auf der Erde übermittelt, die diese Daten zu einem besseren Verständnis vom Ursprung unseres Sonnensystems auswerten.

Die Welt der IT-Dienstleistungen wird im Allgemeinen dazu angehalten auf dem Boden zu bleiben. Nicht so Atos bei der Zusammenarbeit mit dem Centre National d’Etudes Spatiales (CNES), der französischen Weltraumorganisation, die eine entscheidende Rolle bei dieser ESA Mission spielt. Wir haben die Pläne für die Forschungsabläufe von Philae entworfen und überwachen die Ausführung der wissenschaftlichen Experimente an Bord, um sicherzustellen, dass alles nach Plan verläuft und alle errechneten Daten fehlerlos ermittelt worden sind.

Dieser Aufwand lohnt sich. Wenn die Daten erst einmal sicher im CNES-Datenzentrum „gelandet” sind, können die Forscher mit der Auswertung der Untersuchungsergebnisse von Philae beginnen. Sie können neue Einblicke nicht nur in den Ursprung des Sonnensystems, sondern wahrscheinlich auch in den Ursprung der Erde gewinnen, und enthüllen, wie Kometen die Entwicklung des Lebens auf der Erde beeinflusst haben.


Demnächst:
Wenn der Countdown zur Landung von Philae stattfindet, werden wir ein Interview mit Atos Consultant Laurent Peret führen, um mehr über seine Rolle für den Erfolg der Mission zu erfahren. Er wird uns aus erster Hand von den bisherigen Missionserfolgen und -herausforderungen erzählen, und von den ersten Schrittversuchen des Landegeräts nach dreijährigem Ruhezustand sowie der Feierstimmung in der Bodenstation, als die ersten Bilder des Kometen eingingen…

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Atos Schweiz
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