IT und Sport - eine vorteilhafte Kombination

 

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Wie Social Media menschliches Potenzial freisetzt

von Marc Bovens

 

Die erste E-Mail wurde 1971 von Ray Tomlinson abgeschickt, dem Mann, der das E-Mail System entwickelt hatte.

 

30 Jahre später war die E-Mail bereits das Hauptkommunikationssystem für praktisch jedes Unternehmen in den Industrieländern.

 
Sie beschleunigt seit dem Betriebsvorgänge und die Kommunikation mit Tausenden von Menschen. Fünf Jahre später im Jahr 2006 erschien dann der erste Tweet von Twitter Mitbegründer Jack Dorsey.

 

Heutzutage ist die Situation eine andere. 2014 füllen sich unsere Posteingangsfächer mit unzähligen ungelesenen E-Mails, die unsere Effizienz und Produktivität beeinträchtigen, was im Widerspruch zu den Hochgeschwindigkeits- und Echtzeiterwartungen von Kunden und denen der neuen Generation der „Millenials“ steht. Diese Generation verlässt sich weniger auf E-Mail und bevorzugt stattdessen andere Kommunikationsplattformen wie Instant Messenger, Snapchat, Videos und Facebook. Universitäten benutzen immer häufiger kollaborative Plattformen, um Studenten anzusprechen, und wenn junge und talentierte Hochschulabgänger dann in einen Betrieb einsteigen, überrascht es sie häufig, dass die Technologie und Arbeitskultur für erfolgreiche Gemeinschaftsarbeit, ortsungebundene Arbeit sowie virtuelle Teams fehlen. Das zwingt führende Manager dazu, die Kommunikation in ihrer eigenen Organisation zu überdenken und einen kollaborativen Arbeitsstil zu fördern.

 

Gartner hat es auf den Punkt gebraucht:  wir befinden  uns im Zeitalter des "Business Cosnumer", der die konventionellen Vorstellungen vom Arbeitsplatz in Frage stellt. Gartner glaubt, dass Menschen auch bei der Arbeit als Konsumenten handeln. Sie entscheiden  über Arbeitsmethoden vom Standpunkt eines Konsumenten und haben hohe Ansprüche an die Technologie am Arbeitsplatz. Angestellte sind digital kompetent, soziale Netzwerke, Kommunikationswege und kollaborative Ansätze fließen auch in Arbeitsgewohnheiten ein. Kurz gesagt braucht der „Business Consumer“ einen flexiblen, digitalen Arbeitsplatz – Unternehmen sollten diesen Anforderungen gerecht werden, um wettbewerbsfähig und produktiv zu bleiben.

 

Bei Atos haben wir uns rechtzeitig auf diese Entwicklung eingestellt und schon im Jahr 2011 unser Projekt „Journey to Zero“ begonnen. Dieses Projekt hat das Ziel, die Anzahl an Unternehmensinternen E-Mails zu verringern und neue Arbeitsweisen, die auf innovativen und kollaborativen Technologien basieren einzuführen. Wir benötigten dafür einen umfassenden Kulturwandel und mussten uns alle umstellen, aber wir sehen jetzt die Früchte unserer Arbeit.  Mit der Verbreitung unternehmerischer sozialer Netzwerkplattformen wie blueKiwi revolutionieren virtuelle Meetings, Chat und Dokumenten-Sharing die Kommunikation zwischen Unternehmen sowie die übergreifende Zusammenarbeit in virtuellen Teams zwischen ehemals isolierten Abteilungen.

 

Die sozialen Netzwerke und Kommunikationsplattformen können unser wahres Potenzial freisetzen und grenzenlosen Wissensaustausch ermöglichen. Mit ihrer Hilfe können wir innerhalb und außerhalb des Unternehmens die richtigen Experten finden, und grenz-, kultur- und funktionsübergreifend in gemischten Teams arbeiten, um Innovation und Kreativität voranzutreiben.

 

Im Zeitalter des „Business Consumer“ geht es darum, Menschen zu befähigen und miteinander zu verbinden, ihnen eine Plattform anzubieten, auf der sie miteinander möglichst effektiv in der für sie sinnvollsten Art und Weise kommunizieren und zusammenarbeiten können. Die Zukunft ist Digital; mit der Anwendung von weitverbreiteten Sozialen Medien und neuen Arbeitsmethoden können wir das wahre Potenzial von Mitarbeitern freisetzen und unsere Geschäftsvorgänge transformieren.

Marc Bovens, Leiter fürKollaboration und Wissensaustausch bei Atos

 

Marc Bovens arbeitet seit über 25 Jahren in der IT-Branche. Als Business Technologist und Berater war er an der Entwicklung und dem Einsatz von Logistik- und Finanzsystemen in Europa, Taiwan und Japan beteiligt. Als regionaler CIO und CTO hat Marc Teams bei der Entwicklung neuer Märkte und Kunden beraten. Zuletzt hat er das Atos Zero E-Mail Programm geleitet und ist jetzt für soziale Zusammenarbeit und Wissensaustausch bei Atos zuständig. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Belgien.

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