Wie Supercomputer unser tägliches Leben beeinflussen

 

 

 

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Die Zukunft der Arbeit: fünf Ansätze, die unsere Zukunft bis 2020 prägen werden

von John Minnick, Senior Director, Global STeP Team, Atos

 

500 Millionen Tweets werden jeden Tag gesendet – und dabei gab es Twitter vor zehn Jahren noch gar nicht.

 

Die ständige Weiterentwicklung bei sozialen Medien, Cloud-Technologie und Big Data wirkt sich auf das Verbraucherverhalten und unsere Erwartungen am Arbeitsplatz aus, weshalb es für Betriebe von entscheidender Bedeutung ist, den neuesten digitalen Trends einen Schritt voraus zu sein. Wie Malcolm X schon sagte: „Die Zukunft gehört denen, die sich schon heute auf sie vorbereiten.”

 

Auf der Messe für Unterhaltungselektronik CES Anfang Januar in den USA wurden die jüngsten Neuheiten im Bereich Verbrauchertechnologie präsentiert. Sie sind Anlass, um in die Zukunft zu blicken. Im Folgenden betrachten wir die fünf wichtigsten Ansätze, die unser Arbeitsleben bis 2020 prägen werden. Dieser Artikel ist die Fortsetzung unserer Diskussion zum digitalen Arbeitsplatz der Zukunft.

1. Es dreht sich alles um tragbare Informatik, sogenannte „Wearables“

Im vergangenen Jahr haben wir zum ersten Mal einen kurzen Blick auf die Möglichkeiten dieser Technologie werfen können. Allerdings bietet die tragbare Technologie der Gegenwart häufig Antworten auf bisher ungestellte Fragen. In der Zukunft rechnen wir mit raffinierteren Technologien, die Lösungen für echte Probleme anbieten, wie etwa verbesserte Geräte zur Gesundheitsüberwachung. Wir erwarten auch Wachstum bei branchenspezifischen tragbaren Lösungen, die die Produktivität und Effizienz von Menschen im täglichen Leben steigern, aber sie auch bei der Arbeit unterstützen, zum Beispiel beim Militär, der Polizei und im Transportwesen. All das wird sich nicht nur auf die Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern auswirken, sondern auch auf ihre Erwartungshaltung - das Erlebnis des Nutzers wird zur größten Herausforderung. Experten denken schon über sogenannte „Wearables“ hinaus in Richtung digitaler Implantate und Tätowierungen. Das ist sicherlich ein Bereich, in dem es sich lohnt, Experimente weiter zu verfolgen.

2. Mobil ist Standard

Mobilität ist mittlerweile Standard und die Ansprüche von Mitarbeitern sind hoch. Technologie wird Mitarbeiter künftig in die Lage versetzen, überall und zu jeder Zeit in einem kabellosen und passwortfreien Netzwerk zusammenzuarbeiten. Betriebe werden also Geräte und Anwendungen benötigen, die sowohl eine hervorragende Computer-Plattform für das IT-Management des Unternehmens als auch vorzügliche Mobilitätseigenschaften für ihre Mitarbeiter bieten. Denken Sie dabei an die nächste Generation von Ultrabooks, die bei voller PC-Produktivität superschnell und leicht sind, und gleichzeitig IT-Managern die erforderliche Sicherheit und Handhabbarkeit gewähren.

3. Herausforderung Sicherheit

Eine der größten Herausforderungen dieser Tage für CIOs ist die Bereitstellung einer sicheren Umgebung und der geringstmögliche Verlust von wichtigen Informationen – das wird bis in absehbare Zukunft eine Herausforderung bleiben. Der Schutz von Geräten, die mit dem Netzwerk verbunden sind, wird auch zunehmend schwieriger und ist dabei jedoch unabdingbar für Telearbeit und das erklärte Ziel, Arbeit überall und zu jeder Zeit zu ermöglichen. Unternehmen werden Dienstleistungen zum Schutz von Endgeräten benötigen, die das Know-how und die Vision von technologischen Beratern, Betriebsfachpersonal und Mobilitätsexperten vereinen. Mit Hilfe von Geräten, die Managementkapazitäten in der Betriebssicherheit verbessern, Festplatten, die die Verschlüsselung von Hardware ermöglichen, Remote Management sowie biometrischen Login-Technologien werden Unternehmen der Zukunft in der Lage sein, maßgeschneiderte und praktische Lösungen für ihre Sicherheitsbedürfnisse zu schaffen.

4. Everything Software

Wir stehen an der Schwelle zu einer Welt, in der alles virtualisiert ist und Software bereits gesamte Branchen wie zum Beispiel Personentransport, Einzelhandel und Gastronomie neu definiert. In der Zukunft werden Server, Netzwerke, Speicherdatenfelder und sogar gesamte Rechenzentren von intelligenter Software betrieben und verwaltet werden. Unternehmen müssen sich erneuern oder sie werden es schwer haben, zu überleben.

5. Überall „digital Natives“

Die sogenannten „digital Natives“, versiert im Umgang mit digitaler Technologie, werden am Arbeitsplatz immer zahlreicher vertreten sein und bringen neue Ideen und Denkweisen ein. Sie denken und kommunizieren anders als die Generationen zuvor: sie benutzen eher Whatsapp oder Twitter als Email, sie sind in Social Media verwurzelt. Daraus ergeben sich zwei Herausforderungen. Die erste liegt darin, den digital-versierten Nachwuchs an sich zu binden. Dafür muss man ihm einen Arbeitsplatz bieten, der die vertrauten Arbeitsweisen ermöglicht. Die zweite Herausforderung besteht in der Eingliederung der älteren Generation. „Reverse Mentoring“ wird sich weiter verbreiten: ein betreuendes Verhältnis, in dem die jüngere Generation der „digital Natives“ der älteren Generation beim Umgang mit neuen Technologien behilflich ist. Der Aufbau einer integrierten Belegschaft kann der entscheidende Faktor für den erfolgreichen digitalen Arbeitsplatz sein.

 

Der Leitfaden, der sich durch all diese Trends zieht, heißt „Anwendererfahrung“. Da Technologie Verbraucher zunehmend mit Fähigkeiten ausstattet und ihre Erwartungen im Privat- sowie im Berufsleben steigert, wächst auch der Druck, diese Erwartungen am Arbeitsplatz zu erfüllen. Es ist also höchste Zeit, sich vorzubereiten. Dann gehört der digitale Arbeitsplatz uns.

 

John Minnock

In den letzten zehn Jahren hat John ein weltweites Team von Unternehmensarchitekten geleitet, die die technischen Designprinzipien für Organisationen in 190 Ländern entwickeln. Sein Team ist für die Definition von Rahmenbedingungen für die Beschaffung, Entwicklung und Integration von Technologie verantwortlich.  John Minnock besitzt umfangreiche Erfahrungen im Technologiebereich. Er war bereits CIO und Manager im Ingenieurwesen, in Produktion und Informatik sowie in der Leitung von fünf Start-up-Unternehmen und verfügt über Fachkenntnisse bei einer Vielzahl von Software-Plattformen. Er ist Mitglied zahlreicher Industrie- und Kundenbeiräte und Leiter von Teams für technische Normen. Als Gründungsmitglied verschiedener industrieweiter Teams ist er auch maßgeblich an der Standardisierung von Technologien am Arbeitsplatz beteiligt. John Minnock ist Verfasser von 17 technischen Fachbeiträgen für IEEE sowie Dutzenden Beiträgen im Internet und in Fachzeitschriften. Er ist regelmäßig Redner auf Konferenzen, einschließlich des Siemens Summits, der TechEd und auf Vertriebstagungen, sowie bei Industrie- und Kundenbeiräten. Er ist ein von Dale Carnegie beurkundeter Team Builder und Gewinner von zwei Auszeichnungen für die Entwicklung von Grafikprogrammen sowie des begehrten Tully Preises für Teamarbeit und Kommunikation.

James McMahon

James McMahon ist Global Domain Director mit Verantwortung für digitale Arbeitsplatzdienste bei Atos. Er ist aktives Mitglied der Scientific Community von Atos. Sein Spezialgebiet ist die Technologie am Arbeitsplatz der Zukunft und wie sie das Berufs- und Privatleben von Menschen verbessern kann. Er benutzt momentan eine Mischung aus Laptop, Tablets und Smartphone, um vernetzt zu bleiben. Mit dem Unternehmensnetzwerk BlueKiwi tauscht er Ideen mit Kollegen aus, mit Twitter, WhatsApp oder Facebook bleibt er in Kontakt mit seinen Freunden. James McMahon macht auch weiterhin Urlaub im  Westen Englands, in einer der wenigen Gegenden, wo es noch keine mobile Abdeckung gibt.

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