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Wohlbefinden am digitalen Arbeitsplatz

von Marianne Hewlett, Senior VP, Wellbeing@Work, Atos

 

Wir erleben den Aufstieg des digitalen Arbeitsplatzes, durch den die Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben zunehmend verschwimmen.

Der digitale Arbeitsplatz ermöglicht neue und effektive Arbeitsmethoden und verbessert die Einbindung von Mitarbeitern, indem er verbraucherorientierte Moden und Technologien nutzt. In einem digitalen Umfeld nähern sich unser Privat- und Berufsleben kontinuierlich an. Die Verwischung der Grenzen erhöht die Notwendigkeit von Flexibilität, Autonomie und Vertrauen am Arbeitsplatz.

 

Aus diesen Gründen hat die Anpassung an den digitalen Arbeitsplatz für Unternehmen absoluten Vorrang, denn davon hängt nicht nur das Wohlbefinden der Angestellten, deren Produktivität und Kreativität ab, sondern auch die Frage, ob ein Unternehmen für große Talente, einschließlich der Generation Y, attraktiv ist. Wenn Angestellte bei der Arbeit Begeisterung empfinden und Verbrauchertechnologien, die einen positiven Beitrag zu einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Berufs- und Privatleben leisten, anwenden können,  werden sie auch besser in Teams zusammenarbeiten und herausragende Dienstleistungen beim Kunden erbringen können. Allerdings erfordert der digitale Arbeitsplatz auch einen Kulturwandel. Unternehmen müssen einen besseren Zugang zu mobiler Technologie gewährleisten und sich die zunehmenden digitalen Kompetenzen der Menschen zunutze machen. Wie weit sind die Unternehmen bislang auf dem Weg dorthin gekommen?

 

Jüngste Untersuchungen von Raconteur zeigen, dass 57% der leitenden Führungskräfte vom Tempo der Veränderungen immer wieder überrascht sind, und dass 34% eine kulturelle Abneigung gegen Veränderungen als ein Hindernis zu einer umfassenden Transformationsstrategie betrachten. Es ist offensichtlich, dass Organisationen solche Hindernisse abbauen müssen, wenn sie die Früchte des digitalen Arbeitsplatzes ernten wollen.

 

Seit 2010 arbeiten wir daran: Wir haben damals eine Initiative mit dem Namen Wellbeing@work ins Leben gerufen und in der ganzen Welt multidisziplinäre Teams gebildet. Sie sollen Aktvitäten zur Förderung der persönlichen Entwicklung und innovativen Arbeitsweisen entwerfen und in diesem Zusammenhang neue Technologien untersuchen - unter Berücksichtigung der sozialen Erwartungen unserer Mitarbeiter und unserer Nachwuchskräfte.

 

Die neue Generation der „Digital Natives“ und Generation Y, die nun in die Arbeitswelt eintreten, sind zunehmend mit virtuellen Arbeits- und Kommunikationsweisen vertraut. Das trifft aber nicht auf jeden zu. Die Veränderungen am Arbeitsplatz (Telearbeit, globale Verbindungen, weniger Routine, funktionsübergreifende Rollen) bedürfen eines hohen Grads an Autonomie auf Seiten des Mitarbeiters. Diese Autonomie wird allerdings von alten IT-Systemen oder traditionellen Führungsstilen noch nicht unterstützt. Führungskräfte werden ihren Angestellten vertrauen müssen, die ihre Arbeit unabhängig von Zeitzonen, eingespielten Arbeitsmustern oder Standorten ausüben. Darüber hinaus wird sich die Rolle eines Managers in die eines Trainers verwandeln, der sein Team inspirieren und zu Höchstleistungen motivieren kann. Genau das wird den Kulturwandel einläuten und hochrangige Führungskräfte werden mit gutem Beispiel vorangehen müssen.

 

Die Veränderungen in Berufsleben, Kultur und Work-Life-Flow bedürfen neuer Methoden zur Messung und Verbesserung von Wohlbefinden und Zufriedenheit. Dieser menschliche Aspekt in Betrieben ist ausschlaggebend dafür, dass Mitarbeiter ihre Bedürfnisse erfüllt sehen und sich befähigt fühlen, in einer ihnen zusagenden Art und Weise zu arbeiten. Damit wird auch ihr Wohlbefinden bei der Arbeit zunehmen. Vorausschauende Unternehmen werden flexible und anpassungsfähige Arbeitsweisen begrüßen und mit neuen Führungsstilen untermauern. So werden sie die talentiertesten Bewerber anziehen und den Unternehmenserfolg in der Zukunft garantieren.

 

Marianne Hewlett

Marianne Hewlett ist als Senior Vice President bei Atos verantwortlich für das globale Transformationsprogramm Wellbeing@work. Das 2010 gestartete Programm hat zum Ziel, einen attraktiven Arbeitsplatz zu schaffen, der Talente anzieht und Mitarbeiter in die Lage versetzt, ihr Potenzial voll zu entwickeln. Wellbeing@work ist ein zentraler Baustein von Atos bei der Eschaffung des nachhaltigen und erfolgreichen Unternehmens der Zukunft.

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