Anleitung zu einem Modell für offene Innovation - Innovation Value Webs

 

 

 

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Digitale Relevanz – die digitale Denkweise in Unternehmen fördern

von Rob Price, COO bei Worldline, GB und Irland

 

Wandel ist der Feind des Sachkundigen, da er dessen gewohnte Arbeitsstätte neu definiert.“

 

Jonathan MacDonald (@jmacdonald)

 

Führende Geschäftsleute werden bestätigen, dass es kein todsicheres Erfolgsrezept gibt. Im Geschäftsleben geht und ging es immer schon darum, eine Balance zwischen Risiko und Gewinn zu finden. Auf Nummer sicher zu gehen, kann dabei helfen, den Kopf über Wasser zu halten, aber es wird ein Unternehmen nicht wachsen lassen.

 

Mit dem immer schnelleren Wandel wächst der Druck auf Organisationen, neue Denkansätze zu finden, sonst drohen sie von innovativeren und beweglicheren Wettbewerbern überholt zu werden. Deswegen ist jetzt „digitales Denken“ gefragt. Während die IT-Abteilung das Schiff auf Kurs hält, müssen andere Bereiche des Unternehmens neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen, traditionelle Dienstleistungen auf neue und aufregende Art und Weise anbieten und Kunden ständig positiv überraschen.

 

Grenzen austesten

Langfristige technologische Trends zu verschlafen kann katastrophale Folgen für Unternehmen haben. Organisationen müssen Lehren aus der Entwicklung  des Videoverleihers Blockbuster ziehen. Im Jahre 2000 schlug das Unternehmen das Angebot aus, 49 Prozent der Anteile an Netflix zu übernehmen. Nur vier Jahre später versuchte Blockbuster, seinen Abonnement-Service auf den Markt zu bringen, aber der Zug war bereits abgefahren. Heute ist Netflix etwa 20 Milliarden Dollar wert und Blockbuster gibt es nicht mehr.

 

Durch digitales Denken können sich Unternehmen schnell selbst neu erfinden. Die Herausforderung liegt darin, neue Bedrohungen früh zu erkennen und zu reagieren, bevor es zur Krise kommt. Der Kinobetreiber Curzon hat zum Beispiel seinen Heim-Kino-Service ins Leben gerufen, um Benutzern so Zugang zu Independent-Filmen zu ermöglichen. LEGO hat Crowdsourcing in den Mittelpunkt seiner Produktentwicklungsstrategie gestellt und dabei ein System zur Gewinnbeteiligung für seine Mitinvestoren entwickelt.

 

Die Förderung von digitalem Denken bei Mitarbeitern

Hier sind vier Tipps, wie Sie Ihre Mitarbeitern unterstützen, eine digitale Denkweise einzunehmen:

 

1. Führen Sie „Reverse Mentoring“ ein

Nutzen Sie das Know-how der technologisch versierten „Digital Natives“ und „Millennials“ in Ihrer Organisation, indem Sie sie gemeinsam mit erfahreneren Mitarbeitern einsetzen. Dabei können beide Seiten von dieser Zusammenarbeit profitieren: das ganze Team lernt, die sozialen Medien als ein Instrument für Kommunikation und Zusammenarbeit zu nutzen, die jüngere Generation gewinnt Einblicke in die strategischen Herausforderungen der Organisation.

2. Appellieren Sie an den Homo Ludens

Fördern Sie eine Denkweise, in der alles Digitale nicht einfach nur ein Regelwerk ist , sondern einer Kultur entspricht, in die man spielerisch eintaucht. Schicken Sie Mitarbeiter auf verschiedene „Missionen“, die auch Belohnungen beinhalten, damit digitales Denken praktisch veranschaulicht wird. Dieser Ansatz kann hilfreich sein, um Interesse und breitere Akzeptanz bei allen Mitarbeitern zu fördern und die Vorreiter zu ermutigen, weiterhin ihren Horizont zu erweitern.

3. Vermitteln Sie digitale Konzepte durch digitales Denken

Bei Atos haben wir unter dem Kodenamen „Digital Ninja“ ein neues Lernkonzept für unsere Mitarbeiter entwickelt. Die App wurde als persönliche Anleitung zu digitalen Konzepten für Mitarbeiter konzipiert, mit Hinweisen und Links zur Ausbildung und Vertiefung von digitalem Verständnis. In Kombination mit visuellen digitalen Beispielen fördern Sie so das Bewusstsein Ihrer Mitarbeiter für das Potenzial digitaler Möglichkeiten.

4. Nutzen Sie Ihre virtuellen Netzwerke

Der Gebrauch von Social Media, einschließlich Plattformen wie etwa Yammer, blueKiwi, Jive oder Tibbr, kann die Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern auf der ganzen Welt fördern. Best Practices für digitales Denken oder Crowdsourcing für Lösungsansätze zu häufigen Problemen können darüber ausgetauscht werden.

 

Die digitale Transformation hat alle Branchen überrollt und stellt einen Wandel dar, der in seinem Ausmaß der industriellen Revolution gleichkommt. Es ist schwer, „Digital“ genau zu definieren, aber es verwischt sicherlich die Grenzen zwischen beruflichem und persönlichem Leben. Sieverlangt lernfreudige Mitarbeiter mit der Bereitschaft, neue Apps auszuprobieren, sich weiterzubilden, zu lesen und sich ständig zu vernetzen, damit nicht nur das Unternehmen, sondern auch unsere Gesellschaft mit der digitalen Innovation Schritt halten kann.

 

Erzählen Sie uns von weiteren Beispielen, wie Unternehmen digitales Denken in ihrer Organisation ermöglichen.

Rob Price

Rob Price ist Leiter des Bereiches Digital bei Atos für GB und Irland. Er ist verantwortlich für die Integration von digitalen und Cloud-Technologien in der gesamten Dienstleistungsbreite von Atos. Als Atos Business Technologist konzentriert sich Rob auf die effizientere und effektivere Ausschöpfung von Technologie und Dienstleistungen, um positive Betriebsergebnisse voranzutreiben, Arbeitsabläufe zu transformieren und unsere Kunden besser mit ihren Kunden zu verbinden. In seiner Freizeit widmet sich Rob mit Begeisterung der Makrofotografie von Blumen – einige seiner Werke finden Sie hier.

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