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Sensoren, Bildschirme und nahtloses Einkaufen –
Wie „Connected Living“ bis zum Jahr 2020 unser Leben verändert

von François Gatineau, Leiter M2M und Mobilität, Worldine

 

 

„Connected Living” beschreibt eine Welt, in der unser Zuhause, unsere Arbeitsstätten und unsere Städte durch eine Reihe intelligenter Geräte nahtlos verbunden sind. Video-,
Sprach- und Datendienste funktionieren nahtlos und ermöglichen dank ständiger Konnektivität überall und rund um die Uhr den Zugang zur Cloud. Es gibt heute weltweit bereits über neun Milliarden vernetzte Geräte. Diese Zahl soll laut Gartner bis 2020 auf 26 Milliarden anwachsen. Intelligente Messgeräte, sogenannte „Smart Meter“, Autos, Backöfen, Kühlschränke, Lichter, Heizungskörper – bald wird alles mit allem vernetzt sein. Auf was sollten wir also achten beim Connected Living?

Die neuesten Trends:

1. „Always connected“

Verbraucher verlangen in zunehmenden Maße vernetzte Produkte. Wir werden schon bald vernetzte Geräte zur Ausführung aller elementaren Aufgaben benutzen, z.B. zum Ausschalten des Lichts, zur Aufnahme unserer Lieblingssendung im Fernsehen oder zum Anschalten des Backofens, bevor wir nach Hause kommen. Diese ständige Konnektivität wird einen großen Einfluss auf unser Leben haben, da wir weniger Zeit zur Verrichtung unserer alltäglichen Tätigkeiten benötigen werden und sich unser Leben in einer Weise verbessern wird, die wir so nicht für möglich gehalten hätten.

2. „Internet of things“

Produkte verwandeln sich in Dienstleistungen. In der Zukunft werden wir nicht von Fernsehgeräten, sondern von Unterhaltungsangeboten sprechen, und ein Kühlschrank wird nicht nur ein Küchengerät sein, sondern ein Bestelldienstleister, der automatisch die kostengünstigsten Lebensmittelangebote ermittelt und bestellt.

3. Neue Arbeits- und Lebensweisen

Connected Living wird unsere Denkweise verändern, da wir uns daran gewöhnen werden, auf die Kontrolle über alltägliche Aufgaben zu verzichten und den vernetzten Diensten zu vertrauen.

4. Datenschutz

Mit zunehmender Vernetzung werden Geräte auch zum Ziel von Cybercrime. Als Antwort darauf werden intelligente und flexible Lösungen entwickelt. Bei Wordline verschlüsseln wir Daten, damit sie auf unserer Cloud-Plattform geschützt sind. Kundendaten werden völlig anonymisiert, womit eine Dechiffrierung unmöglich ist.

5. Intelligente Geräte als zentraler Knotenpunkt

Unsere Smartphones und Fernsehgeräte werden als einheitliche Schnittstelle fungieren und uns über die Cloud die Kontrolle über jedes vernetzte Gerät zu Hause und am Arbeitsplatz ermöglichen. So werden Sie zum Beispiel das Licht im Schlafzimmer so programmieren können, dass es zu der Zeit angeht, wenn Sie üblicherweise aufwachen. Oder Sie können die Klimaanlage im Auto anschalten, bevor Sie sich auf den Weg zur Arbeit machen. Und unterwegs können Sie dann einen Besprechungsraum buchen und die Temperatur im Zimmer einstellen.

6. Bessere Bandbreiten

Telekommunikationsunternehmen investieren stark in die Verbesserung von Breitbandkapazität und -geschwindigkeit, damit ihre Netzwerke das schnell anwachsende Datenvolumen bewältigen können.

7. Nachhaltigkeit

Vernetzte Dienste werden uns ein effizienteres und kostengünstigeres Leben ermöglichen. So könnten Sie zum Beispiel eine vernetzte Waschmaschine so programmieren, dass sie läuft, wenn der Strom am billigsten ist.

8. Kompatibilität

In der Entstehungsphase des Markts für Connected Living agieren viele Anbieter derzeit noch isoliert. Um die Produkte und Services verschiedener Herstellern kompatibel zu machen, müssen die Hersteller-Silos verschwinden. Worldline hat sich u.a. der EEBUS-Initiative angeschlossen, um die Kommunikation unserer vernetzten Home-Lösungen mit den Geräten anderer Marken zu gewährleisten.

 

Das sind die Trends, die sich meiner Einschätzung nach in den nächsten fünf Jahren auf die Verbraucher und unsere vernetzte Welt auswirken werden. Lesen Sie auch meinen nächsten Beitrag in den Business Insights, in dem ich darüber schreibe, wie Roboter zu den Butlern der Zukunft werden, und von unserem F&E-Projekt berichte, in dem wir versuchen, unseren Robotern Yves und Albert Leben einzuhauchen...

Francois Gatineau

François Gatineau ist Leiter der Business Division M2M und Mobilität bei Worldline. Er ist für die Gesamtstrategie und Vision für Connected Living von Worldline und die Vermarktung der innovativen Produktpalette und hochentwickelter Lösungen zuständig. Er begann 2005 bei Worldline als Manager der Telekommunikationsabteilung und wechselte 2006 zu M2M.

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