Die Zukunft der IT: Vorbereitung auf das digitale Rechenzentrum

 

 

 

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Vier Punkte, die Sie beim Einstieg in die Cloud beachten müssen

von Kay Hooghoudt, Director Business Development und Cloud Strategy bei Canopy

 

Die mögliche Auswirkung eines digitalen Binnenmarktes (DSM) darf nicht unterschätzt werden.

 

Zu Anfang des Jahres gab die Europäische Kommission bekannt, dass 315 Millionen Europäer das Internet täglich nutzen und die DSM-Initiative der Europäischen Kommission daher bis zu 415 Milliarden EUR an zusätzlichem Wachstum und neuen Arbeitsplätzen schaffen könnte.

 

Die DSM-Strategie der Kommission wird, wenn sie verwirklicht ist, Unternehmen eine große Chance bieten, zu florieren und zu wachsen und ein IT-Umfeld zu schaffen, das es ihnen ermöglicht, ihre Dienstleistungen und digitalen Produkte an Verbraucher aus der gesamten Region zu verkaufen. Für viele Unternehmen wird dies ein Beschleuniger in die Cloud sein.

 

Obwohl viele Unternehmen bereits mit der Nutzung der Cloud in kleinerem Umfang begonnen haben (z.B. durch Tools wie Dropbox oder Google Apps), erfordert die Zukunft eine wesentlich weiter entwickelte Strategie, bei der eine Reihe von wichtigen Bereichen angesprochen werden müssen.

 

Was müssen Unternehmen beim nächsten Schritt in ihrer Cloud-Strategie beachten?

 

Wahl zwischen Private Cloud und Shared Cloud

Die erste und vielleicht wichtigste Frage, die man sich stellen muss, ist: Was verstehen Sie unter „Cloud“? Wollen Sie Ihre eigene Cloud-Umgebung aufbauen? Oder wollen Sie mit einem Drittanbieter arbeiten und dessen Ressourcen nutzen? Das Tailoring Ihrer Cloud ist von entscheidender Bedeutung, denn eine Größe ist nicht für alle geeignet! Cloud Computing bedeutet Freiheit und Flexibilität - Unternehmen sollten nicht zögern, sich zwischen den Plattformen hin und her zu bewegen und einen IT-Status schaffen, der die bestmögliche Umgebung für die Erreichung ihrer geschäftlichen Ziele bietet.

 

Datensouveränität und Datenintegrität

Im Wesentlichen dreht es sich um die Kontrolle Ihrer Daten. Viele Unternehmen sorgen sich zunehmend um die Datensouveränität. Dabei verlieren sie die Tatsache aus den Augen, dass es Hackern und Industriespionen egal ist, wo die Informationen gespeichert sind, sie werden immer versuchen, an diese heranzukommen!

 

Wenn das Worst-Case-Szenario eintritt und Ihre Daten gehackt werden, muss deren Integrität gewahrt werden und sichergestellt sein, dass die Daten nicht verändert werden können.

 

Open Data und Private Data

Auch wenn alle Daten sicher sein sollten, müssen Unternehmen verstehen, dass nicht alles streng verschlossen verwahrt werden muss. Datenschutz ist wichtig, kann aber auch eine Grauzone sein: Daten betreffende Fragen sind differenziert und Unternehmen sollten sorgfältig darüber nachdenken, ob ihre Daten wirklich benötigt werden. Nicht alle Daten sind gleich schützenswert, nicht alle Daten benötigen dieselben Regeln. Stellen Sie daher sicher, dass Sie sich darüber im Klaren sind, welche Daten Sie in die Cloud verlagern wollen.

 

Exit-Strategie

Keine IT-Strategie hält ewig. Es ist unvermeidlich, dass zu irgendeinem Zeitpunkt die Beziehung zwischen einem Unternehmen und seinem Cloud-Provider enden wird und dass die Daten von dem Service entfernt oder aus diesem gelöscht werden müssen. Vertrauen Sie Ihrem Provider, dass er Ihnen alle Kopien Ihrer Daten übergibt?

 

Ich habe zuvor angemerkt, dass Vertrauen der wichtigste Faktor ist, um eine europäische Cloud an den Mainstream heranzutragen und ich glaube, dies bleibt immer noch die entscheidende Fragestellung. Mein Kollege Mick Symonds hat ebenfalls erörtert, warum das Vertrauen im Zentrum aller größeren Cloud-Entscheidungen steht: Vertrauen Sie als Unternehmen einem Dritten, der über Ihre Daten verfügt? Die DSM-Strategie der Europäischen Kommission wird hoffentlich dabei helfen, einige der Forderungen nach Vertrauen aufzugreifen - einschließlich Transparenz, Widerstandsfähigkeit und Portabilität - und es Unternehmen erleichtern, den Sprung in die Cloud zu machen.

 

Diese Aufzählung ist längst nicht vollständig und es gibt gewiss andere Bereiche, die einer Überlegung wert sind. Entscheidend ist, dass Unternehmen bessere Einblicke in und ein besseres Verständnis für ihre eigenen Geschäftstätigkeiten erhalten müssen. Sie müssen die Frage nach der Cloud aus so vielen Blickwinkeln wie möglich betrachten, um bei der Entwicklung ihrer eigenen Cloud-Lösung erfolgreich zu sein.

 

Sie können in Mick Symonds neuem Whitepaper mehr darüber erfahren, woran aktuell gearbeitet wird, um einen europäischen Cloud-Service zu ermöglichen, auf den man vertraut.

Kay Hooghoudt

Kay Hooghoudt ist Direktor für Geschäftsentwicklung und Cloud-Strategie bei Canopy – the Atos Cloud. Sein Schwerpunkt ist die Entwicklung nationaler und internationaler Strategien zur Implementierung politischer EU-Vorgaben.

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